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Wenn Trauer alles verändert
Wenn ein Verlust das Leben erschüttert, braucht Trauer ihren eigenen Raum.
Trauer zeigt sich nicht nur in Gedanken und Gefühlen, sondern oft auch im Körper, im Nervensystem und im Alltag. In meiner Praxis in Berlin-Mitte begleite ich Menschen in ihrer Trauer körperorientiert und traumasensibel – mit Raum für das, was sich gerade zeigen möchte, und in dem Tempo, das für dich stimmig ist.
Trauerbegleitung in Berlin-Mitte
Meine Praxis liegt direkt am Friedhof in der Ackerstraße in Berlin-Mitte. Für viele Menschen ist das ein besonderer Ort – für Abschied, Sammlung und dafür, mit dem eigenen Erleben behutsam in Kontakt zu kommen. Hier darf Trauer da sein – leise oder überwältigend, körperlich spürbar oder kaum in Worte zu fassen. Ich begleite dich dort körperorientiert und traumasensibel, mit Raum für das, was gerade da ist.
Trauer kann viele Gesichter haben
Sie kann leise sein oder überwältigend, dich müde machen, innerlich unruhig, abgeschnitten, gereizt oder leer. Vielleicht funktionierst du im Außen weiter, während innerlich etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Vielleicht bricht der Schmerz immer wieder auf, obwohl der Verlust schon länger zurückliegt.
Trauer betrifft nicht nur Gedanken und Gefühle. Sie zeigt sich oft auch im Körper und im Nervensystem – in Erschöpfung, Schlafproblemen, Anspannung, innerer Unruhe oder dem Gefühl, nicht mehr richtig im Leben anzukommen.
Trauer folgt keinem festen Ablauf. Sie braucht einen geschützten Raum, in dem auch das da sein darf, was schwer in Worte zu fassen oder kaum auszuhalten ist – und in dem du mit dem, was in dir da ist, behutsam in Kontakt kommen kannst.
Trauer ist für jeden Menschen anders
Jeder Mensch trauert anders. Und oft ist genau das eine zusätzliche Belastung. Vielleicht hast du das Gefühl, dass dein Erleben nicht zu dem passt, was andere erwarten. Oder du merkst, dass in deiner Partnerschaft oder Familie Spannungen entstehen, weil Menschen sehr unterschiedlich mit Verlust umgehen.
Manche möchten sprechen, andere finden kaum Worte. Manche spüren vor allem Wut, Unruhe oder Überforderung, andere werden still oder funktionieren nur noch. Auch das kann schmerzhaft sein.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ein schwerer Verlust das Leben tief erschüttern kann. Und ich weiß, dass Trauer keinem festen Ablauf folgt. Sie braucht keinen Plan, sondern einen Raum, in dem sie sich auf ihre eigene Weise zeigen darf.
Wenn Menschen unterschiedlich trauern
Trauer betrifft nicht nur den einzelnen Menschen. Sie wirkt oft auch in Beziehungen und Familien hinein. Manche brauchen Nähe, andere eher Rückzug. Manche möchten sprechen, andere lieber still sein. Manche zeigen ihre Gefühle offen, andere halten sie lange zurück.
Wenn diese Unterschiede nicht verstanden werden, kann zum Verlust selbst noch zusätzlicher Schmerz hinzukommen: Missverständnisse, Sprachlosigkeit, Konflikte oder das Gefühl, mit dem eigenen Erleben allein zu sein.
Gerade dann kann es hilfreich sein, einen Ort zu haben, an dem nichts erklärt oder zusammengehalten werden muss, sondern das eigene Empfinden ernst genommen wird.
Wie ich dich begleite
Nicht alles lässt sich aussprechen. Vieles zeigt sich zuerst im Körper – als Druck, Müdigkeit, Enge, Erstarrung, Zittern, Unruhe oder Taubheit.
Ich begleite dich körperorientiert und traumasensibel. Denn Verlust und Abschied wirken oft nicht nur emotional, sondern auch im Körper und im Nervensystem.
In meiner Begleitung beziehe ich deshalb auch den Atem, die bewusste Aufmerksamkeit und das Spüren im Körper mit ein. Es geht nicht darum, etwas wegzumachen oder schnell wieder funktionieren zu müssen. Vielmehr unterstütze ich dich darin, mit dem in Kontakt zu kommen, was gerade da ist – und nach und nach wieder mehr Halt, Selbstkontakt und innere Orientierung zu finden.
Das kann dich dabei unterstützen,
- dich selbst wieder mehr zu spüren
- mit starken Gefühlen besser da zu sein
- innere Überforderung zu regulieren
- im Körper mehr Sicherheit zu finden und mehr geerdet zu sein
- langsam wieder mehr Lebendigkeit zuzulassen
Ergänzende Körperarbeit
Je nach Anliegen kann die Trauerbegleitung durch therapeutische Körperarbeit ergänzt werden.
Fußreflexzonentherapie kann eine sanfte Unterstützung sein, wenn ein Verlust dir den Boden unter den Füßen genommen hat. Sie kann helfen, wieder mehr bei dir und in deinem Körper anzukommen, innerlich Ruhe zu finden und den eigenen nächsten Schritt ins Leben behutsam zu erspüren.
Lomi Lomi kann tief entspannend und zugleich haltgebend wirken. Gerade in Zeiten von Trauer kann sie dabei unterstützen, wieder etwas mehr Weichheit, Verbundenheit und inneren Fluss zu erleben.
Beides kann besonders dann stimmig sein, wenn Worte nicht im Vordergrund stehen, sondern das Bedürfnis, sich zu spüren, gehalten zu sein und einmal nichts leisten zu müssen.
Für wen meine Trauerbegleitung passend sein kann
Dieses Angebot kann dich unterstützen, wenn du
-
plötzlich einen geliebten Menschen verloren hast
-
nach langer, intensiver Begleitung und Abschiednahme
-
dich erschöpft, leer oder orientierungslos fühlst
-
in Partnerschaft oder Familie Spannungen durch unterschiedliches Trauern erlebst
-
spürst, dass dein Körper die Trauer mitträgt
-
dir eine Begleitung wünschst, die nicht nur über Worte geht
Begleitung an einem besonderen Ort – direkt am Friedhof
Wenn du dir eine körperorientierte und traumasensible Begleitung in deiner Trauer wünschst, kannst du dich gern bei mir melden. Im Ersttermin schauen wir gemeinsam, was du gerade brauchst und welcher Rahmen dich im Moment gut unterstützen kann.
Direkt vor der Tür liegt eine Oase der Natur mitten in Berlin – ein Ort von Stille, Weite und Ruhe, von Vergehen und Blühen. Für manche Menschen ist es wohltuend, nach der Session noch einen Moment dort zu verweilen, zu atmen und dem Erlebten noch etwas Raum zu geben.
Ackerstrasse 37, 10115 Berlin-Mitte
Spindelstr. 3, 14482 Potsdam
0162 9417993
praxis@vivien-adam.de
Terminvereinbarung nach Absprache